New Construction EUREGIO Office Building in Gronau: Specialist Planning Services Structural Engineering
Description
Im Anschluss an einen erfolgreichen hochbaulichen Realisierungswettbewerb soll mit dem Neubau der Euregio-Geschäftsstelle ein architektonisch und konstruktiv anspruchsvolles Projekt am deutsch-niederländischen Grenzübergang in Gronau realisiert werden. Die städtebauliche Neuordnung des Standorts sieht ein Ensemble aus mehreren Gebäuden vor, die sich um einen neu entstehenden Euregio-Platz gruppieren. Die neue Geschäftsstelle bildet als dreigeschossiger Baukörper den markanten Auftakt des Campus und steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Euregio-Tagungszentrum. Der Siegerentwurf sieht eine Hybridkonstruktion aus Massiv- und Holzbauweise vor, die sowohl gestalterisch als auch bauphysikalisch und ökologisch überzeugt: Massive Gebäudekerne aus Sichtbeton übernehmen die Aussteifung und stellen gleichzeitig Speichermassen für das thermische Konzept zur Verfügung. Diese Kerne beinhalten vertikale Erschließung, Sanitärbereiche sowie Technik- und Nebenräume. Die angrenzenden Bürobereiche sind in einer weitgehend stützenfreien Holzkonstruktion mit hohen Vorfertigungsgrad konzipiert. Die Decken spannen von den massiven Kernen bis zur tragenden Außenwand, sodass eine hohe Flexibilität in der Nutzung gewährleistet ist. Die Außenwände bestehen aus einer tragenden Holzkonstruktion, an die eine vorgehängte, selbsttragende Klinkerschale rückverankert wird. Diese Klinkerfassade aus teilweise wiederverwendeten Ziegeln leistet zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur regionalen Identität. Auf ein Untergeschoss wird verzichtet. Die Gründung und Tragstruktur sind daher für oberirdische Lastabtragung und eine wirtschaftliche Bauweise zu konzipieren. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wurde besonderer Wert auf eine kompakte Bauform, eine hochqualitative thermische Hülle, Bauteilaktivierung und natürliche Lüftungskonzepte gelegt. Die massive Bauweise der Kerne dient hierbei als thermischer Puffer, während die Leichtbauweise der Holzbauelemente zu einer ressourcenschonenden Gesamtstruktur beiträgt. (Die obige Beschreibung basiert auf dem Erläuterungstext des Wettbewerbsbeitrags des Büros Romina Streffing GmbH, Berlin. Anlage 04) Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Vergabe der Planungsleistungen für die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und richtet sich an Ingenieure/innen bzw. Beratende Ingenieure/innen. Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 6 (Tragwerksplanung § 51 HOAI) stufenweise zu vergeben. Stufe 1: 1 bis 4 Stufe 2: 5 bis 6 Die Planung ist eng mit der Objektplanerin (Architekturbüro des Siegerentwurfs) und den weiteren Fachplaner*innen (TA, Bauphysik, etc.) abzustimmen. Das konkrete Leistungsbild wird den ausgewählten Bietenden mit den Vertragsunterlagen im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
About This Opportunity
This is a services contract in the architecture and engineering sector, with a focus on Architectural Design and Feasibility Studies. Located in Germany, Europe, this opportunity is open to firms and consortiums. Proposals must be submitted before May 26, 2026.
Published through TED - Tenders Electronic Daily (EU), a national government procurement portal. Public procurement tenders follow the country's national bidding regulations and may have specific eligibility and documentation requirements for services in the architecture and engineering sector. Service contracts are typically evaluated on both technical quality and price, and may require bidders to demonstrate relevant experience and qualified personnel. Interested parties should review the full documentation on the original source before submitting their proposal.